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Corporate Industrial Design bei Sartorius

Corporate Industrial Design als strategischer Ansatz

Gestaltung als verbindendes System aus Marke, Produkt und Nutzung

Corporate Industrial Design ist ein zentraler Bestandteil der Produktstrategie von Sartorius. Ziel ist ein konsistentes Erscheinungsbild über einzelne Produkte, Produktfamilien und das gesamte Portfolio hinweg.

Corpus Design entwickelte für Sartorius eine durchgängige Designlogik, die Marke, Funktion und Produktarchitektur visuell und funktional verbindet.

Die Linse als markenprägendes Designprinzip

Das Display als entscheidendes Wiedererkennungsmerkmal

Anstelle der branchenüblichen, rein rechteckigen Displays entwickelte Corpus Design für Sartorius eine charakteristische Linsenform. Diese hebt sich klar vom Wettbewerb ab, bei dem quadratische oder generische Displays dominieren, und schafft eine eigenständige visuelle Identität.

Die Linse steht dabei stellvertretend für das User Interface – den Ort, an dem nahezu das gesamte Nutzungserlebnis entsteht. Hier findet der überwiegende Teil der Interaktion statt, während andere Bedienelemente wie Schalter, Anschlüsse oder Griffe vergleichsweise selten genutzt werden.

Das User Interface als zentrales Nutzererlebnis

Der entscheidende Berührungspunkt zwischen Mensch, Marke und Technologie

Nahezu jedes Produkt im Sartorius-Portfolio verfügt über ein Touchdisplay. Dieses User Interface ist die zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und Gerät – und zugleich der Bereich, mit dem Nutzer am häufigsten und intensivsten interagieren. Entsprechend prägt genau dieser Punkt die Wahrnehmung des gesamten Produkts.

Corpus Design nutzte diese Erkenntnis konsequent als gestalterischen und strategischen Ausgangspunkt. Das Display wurde nicht als rein funktionales Element verstanden, sondern als bewusst gestaltetes, markenprägendes Zentrum des Produkts.

Subtile Emotionalität im funktionalen Umfelds

Ein freundliches „Lächeln“ als bewusster Gegenpol zur sterilen und tristen Produktionsrealität

Ein bewusst gestaltetes Detail verstärkt die Wirkung der Linse zusätzlich. Entlang der unteren Displaykante setzt eine gelbe Linie einen gezielten Akzent. In ihrer abstrahierten Form erzeugt sie unterschwellig Assoziationen von Offenheit und Freundlichkeit – ohne dekorativ oder plakativ zu wirken. Erst bei bewusster Betrachtung wird diese Geste eindeutig erkennbar.

In sterilen Labor- und Produktionsumgebungen, die von kühlen Materialien, neutralen Farben und funktionaler Sachlichkeit geprägt sind, wirkt dieses Detail als bewusster Gegenpol. Die Linse bringt visuelle Wärme und Lebendigkeit in ein Umfeld, das für Nutzer oft als distanziert empfunden wird.

Diese reduzierte emotionale Komponente beeinflusst die Wahrnehmung nachhaltig. Im direkten Vergleich werden Sartorius-Produkte häufig als zugänglicher und freundlicher wahrgenommen – ohne technische Präzision, Seriosität oder regulatorische Klarheit zu beeinträchtigen.

Fokussierte Wertigkeit als wirtschaftliche Designstrategie

Gestalterische Investitionen dort, wo sie für Nutzer wirklich relevant sind

Die Designstrategie folgt einem klaren Prinzip:
Investitionen dort bündeln, wo sie für den Nutzer tatsächlich relevant sind.

Das User Interface wird bewusst hochwertig ausgeführt – mit einer präzise gestalteten Linsenform, hochwertigen Oberflächen und einer kapazitiven Touch-Technologie, wie sie Nutzer aus hochwertigen Consumer-Produkten kennen. Genau hier entsteht das Gefühl von Qualität, Präzision und technologischer Souveränität.

Gleichzeitig kann der restliche Produktkörper funktional, robust und kosteneffizient gestaltet werden, ohne an wahrgenommener Wertigkeit zu verlieren. Die Linse fungiert als visuelles und funktionales Zentrum, das dem gesamten Gerät seine Identität verleiht.

Die Linse –
das verbindende Element

Wo Technik und Emotion sich vereinen

Marke, Nutzererlebnis und Wirtschaftlichkeit in Einklang

Wiedererkennbarkeit, Effizienz und Kostenbewusstsein als gemeinsame Strategie

Durch die klare Fokussierung auf das User Interface wird selbst ein technisch sachlicher Gerätekörper unmittelbar als Sartorius-Produkt erkannt. Die Kombination aus markentypischer Formensprache, der Linsenform und der Nähe des Logos zum User Interface sorgt dafür, dass die Marke intuitiv erlernt und wiedererkannt wird.

Diese Strategie verbindet Nutzererlebnis, Markenidentität und Wirtschaftlichkeit auf einzigartige Weise. Während Wettbewerber mit gleichförmigen Displays und beliebigen Gehäusen arbeiten, entsteht bei Sartorius ein konsistentes, hochwertiges Erscheinungsbild – ohne unnötige Kosten an den falschen Stellen.

Gestaltung als strategisches Werkzeug

Design als aktiver Hebel für Identität, Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit

Die Linse ist mehr als ein Designelement. Sie ist ein strategisches Werkzeug, das Interaktion, Marke und Kostenstruktur miteinander verknüpft. So wird aus einer funktionalen „Kiste“ ein klar erkennbares, hochwertiges Produkt – allein durch die konsequente Gestaltung des entscheidenden Berührungspunktes zwischen Mensch und Technologie.

Unternehmensstrategie

Corporate Industrial Design als langfristiger Bestandteil der Markenführung

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Corporate Industrial Design ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie ist und vielfältige Mehrwerte für Unternehmen generiert. Durch die konsequente Umsetzung eines einheitlichen Designkonzepts können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, die Markenbekanntheit steigern und langfristig erfolgreich am Markt bestehen.